Bürgerverein

Blickpunkt

Blickpunkt

Der erste Blickpunkt erschien im 3. Quartal 1975 und
danach 3 mal im Jahr

Er enthielt Mitteilungen und Veranstaltungstermine für Brand

Die Verteilung erfolgte ab Juni 2014 kostenlos mit "Noits op d'r Brand"

und ist nun ab Februar 2017 darin integriert, so dass die Informationen
alle zwei Monate erscheinen

Zusätzlich liegen weitere Exemplare im Bezirksamt, bei der
Aachener Bank, der Sparkasse Brand und bei den Mitgliedsgeschäften
der IG Handel, Handwerk und Gewerbe aus.



 

Oktober 2020

Ausgabe HKBl diesmal anders

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Leserinnen und Leser,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die obligatorische Buchvorstellung, sie hätte in diesem Jahr in der Geschäftsstelle Brand der Aachener Bank im November stattgefunden, nicht möglich ist.

Weder die Verantwortlichen der Aachener Bank noch die Verantwortlichen im Bürgerverein Brand e. V. möchten die Gesundheit unserer Gäste gefährden. Es ist zurzeit nicht zu verantworten, mit 200 bis 250 Menschen auf engstem Raum eine Buchvorstellung in gewohnter Art und Weise mit Musik, Vortrag und gemütlichem Beisammensein, mit guten Getränken und leckerem Fingerfood zu veranstalten.

Aus den inzwischen uns allen bekannten Gründen ist es bei den beengten räumlichen Verhältnissen und der großen Anzahl an Gästen, die regelmäßig die Buchvorstellung besuchen, nicht möglich, ein Hygienekonzept zu entwickeln, das den gesetzlichen Auflagen während der Corona Pandemie gerecht wird.

Doch selbst die Corona Pandemie kann die Erfolgsgeschichte der „Heimatkundlichen Blätter“, die zum 31. Mal in Folge erscheinen, nicht unterbrechen. Geschichte und Geschichten aus Brand und dem Münsterland mit Informationen aus Archiven, aktuellen Berichten, Erlebnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen wurden in gewohnter Akribie unserer fleißigen Autoren im „homeoffice“ zusammengetragen.

Die Ausgabe mit ca. 200 Seiten befindet sich im Druck und wird im November fertig. Das Buch ist zum bekannten Preis von 10 Euro ab Dienstag, dem 3. November, in den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.Aachener Bank, 52078 Aachen-Brand, Trierer Straße 741


Sparkasse Aachen, 52078 Aachen-Brand, Trierer Straße 815

Sparkasse Aachen, 52078 Aachen-Brand, Niederforstbacher Straße 39

Buchhandlung am Markt, 52078 Aachen-Brand, Trierer Straße 788

Bezirksamt Brand, 52078 Aachen-Brand, Paul-Küpper-Platz 1Die Mitglieder des Bürgerverein Brand e. V erhalten ein Exemplar kostenfrei und können es ab dem 3. November im Bezirksamt Brand zu den bekannten Öffnungszeiten an der Anmeldung abholen.

Als Vorsitzender möchte ich mich bei allen Beteiligten, die auch die
31. Ausgabe der „Heimatkundlichen Blätter“ gestaltet haben recht herzlich bedanken!

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,viel Vergnügen beim Schmökern in der der 31. Ausgabe unseres Jahrbuchs.

Wolfgang Müller

WDR Lokalzeit in Brand

WDR Lokalzeit in Aachen Brand
Anfang Juli 2020 hat eine Autorin der WDR Lokalzeit Aachen, Kontakt zum Bürgerverein Brand aufgenommen. Sie plante einen Bericht für die Lokalzeit über die Probleme der Brander Karnevalisten anlässlich der Corona Pandemie und hat um Unterstützung und Informationen gebeten.
Mit den Verantwortlichen der drei Brander Karnevalsgesellschaften, Jörg Lies, Kommandant der Prinzengarde Brander Stiere, Harald Blenke, dem Geschäftsführer der Brander Unterbähner und dem Präsidenten der Ersten Großen Brander KG Volker Scherff wurde ein gemeinsames Treffen vereinbart.
Mitte Juli trafen sich Wolfgang Sanders, Bezirksamtsleiter Brand, Wolfgang Müller, Vorsitzender des Bürgerverein Brand, und die Verantwortlichen der drei Brander Karnevalsgesellschaften im Sitzungssaal des Bezirksamtes mit der Autorin, einem Kameramann und einem Tonassistent vom WDR.
Zwanglos wurde über die aktuelle Situation gesprochen, mit dem Ergebnis, dass momentan von den Verantwortlichen des Brander Karnevals keine genaue Aussage zu treffen ist, wie und ob überhaupt Karneval in der kommenden Session in Brand gefeiert werden kann.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein Zelt, das nur zur Hälfte mit Publikum besetzt sein darf (Stand Juli 2020), sich von den Kosten her nicht trägt. Weder für den Zeltbetreiber noch für die Karnevalsgesellschaften als Veranstalter.
Man wartet aber noch auf verbindliche Aussagen der Landesregierung und der Kommune, um endgültige Entscheidungen, spätestens im September, treffen zu können.
Das Gespräch wurde von unterschiedlichen Kamerapositionen aufgenommen. Gleichzeitig waren Bilder und Filme der letzten Sessionen im Karnevalszelt zu sehen, die über Laptop und Beamer gezeigt wurden. Auch davon hat der Kameramann einiges aufgenommen.
Der zweite Teil der Aufnahmen fand im Gewerbepark statt, und zwar auf dem Grundstück, auf dem seit einigen Jahren das Karnevalszelt aufgebaut wird. Auch hier wurden die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaften interviewt. Insgesamt haben die Beteiligten ca. vier Stunden gemeinsam verbracht.
Am Abend des 13. Juli konnte man das Ergebnis in der Lokalzeit Aachen sehen.
Es war eine interessante Erfahrung für alle Beteiligten.

Text und Fotos: Wolfgang Müller

August 2020

Heimatkunde am Bauzaun

Heimatkunde am Bauzaun

Schon lange wird auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik Becker fleißig gebuddelt, um dort den Bau eines neuen Wohnquartiers für Brand vorzubereiten. Doch nun schmücken das Brander Wappen und sechs prägende Brander Motive den eher tristen Bauzaun am Tuchmacherviertel. Das 54.000 Quadratmeter große Gelände zwischen Niederforstbacher Straße, Zehntweg, Beckerstraße und Vennbahnweg ist mit einem klassischen Bauzaun eingefriedet. Nisse Nesseler, der Projektleiter der Tuchmacherviertel GmbH & Co. KG hatte die Idee, den Zaun mit Heimatmotiven aufzuwerten und so die Zugehörigkeit zum Stadtbezirk zu bekräftigen. Beim Bürgerverein fand er für seinen Vorschlag die notwendige Unterstützung, um das Vorhaben auf den Weg zu bringen. Schließlich arbeiten im Geschichtskreis des Vereins erfahrene Experten für Heimatkunde. Darüber hinaus umfasst das im Brander Bahnhof untergebrachte Vereinsarchiv einen großen Fundus an Dokumenten, Publikationen und Fotos. So konnte schnell geeignetes Material in Form von Fotos und Textbeiträgen vom Vorsitzenden Wolfgang Müller zusammengetragen werden. Die Gestaltung der insgesamt sechs Einzelbanner erfolgte durch die Aachener Werbedesignagentur Power + Radach, von deren Sitz auf dem Lousberg der Ausblick bis Brand reicht. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen. Die überwiegend von Ewald Kreus stammenden Fotos zeigen neben dem obligatorischen Stier die im Jahr 1756 errichtete St. Vincenzkapelle, die katholische Pfarrkirche St. Donatus, das Viadukt im Rollefbachtal, die Modder auf ihrem Weg nach Brand und den Notenschlüssel im Rondell an der Röhrigstraße. Diese Wahrzeichen stehen für Brand und machen den Stadtbezirk mit seinen rund 17.500 Einwohnern unverwechselbar. An drei Stellen heißen die großen Transparente alle Vorbeikommenden willkommen. So können auch die zahlreichen Ausflügler auf dem Vennbahnweg auf dem Weg in Richtung Eifel an einer neu aufgestellten Bank Ecke Beckerstraße eine Rast machen und sich dabei über Brand informieren. Herzlich Willkommen sind natürlich ebenso die zukünftigen Bewohner des neuen Brander Viertels, die sich mit Sicherheit in ihrer neuen Heimat sehr schnell wohl fühlen werden.

Wolfgang Sanders

Foto: Ewald Kreus

Umbau Turnhalle Marktschule

Umbau der Turnhalle Marktschule Brand

Wie bereits in der letzten Ausgabe von Nöits op `dr Brand angekündigt, ist zwischenzeitlich mit dem Umbau der Turnhalle zu einer modernen Aula begonnen worden. Sie soll dann zukünftig auch für Veranstaltungen der Brander Vereine genutzt werden können.

Um den historischen Charakter der alten Turnhalle wieder hervorzuheben, wurde von der Bauleitung auch das Amt für Denkmalpflege um Unterstützung gebeten. Da innerhalb der Stadtverwaltung nur wenige Unterlagen aus den 20er Jahren vorhanden sind, fragte man beim Geschichtskreis des Bürgervereins nach weiteren Dokumenten.

Aus den einzelnen Bereichen unseres Archivs konnte umfangreiches Material zur Verfügung gestellt werden. Vorhanden sind nahezu die kompletten Zeichensätze des damaligen Gemeindebaumeisters Josef Wiecarkowiecz. Es handelt sich um eine Vielzahl von Entwürfen, Zeichnungen und Skizzen (vielfach auf Transparentpapier). Sie sind mit großer Sorgfalt und Akkuratesse hergestellt worden. Es ist erstaunlich, wie umfangreich der Architekt auch einzelne Teilbereiche festgelegt hat, wie z.B . Fenster, Türen, Treppenstufen oder Dachgauben.

Auch die Kopien für den Bauantrag dürften vollständig sein. Hieraus geht hervor, dass er selbst auch als Bauleiter gewirkt hat.

Die Fotosammlung zeigt die im Laufe der Jahrzehnte entstandenen Veränderungen des Gebäudeensembles. So hatten die Gebäude früher Sprossenfenster und in den ersten Jahren war das Schulgebäude aus Kostengründen nicht verputzt.

Aus den schriftlichen Quellen, hier sind vor allem die Gemeinderats-Protokolle zu nennen, geht z.B. hervor, trotz welcher finanziellen Schwierigkeiten man den Bau verwirklicht hat. Diese Protokolle werden wir – wie bisher – auszugsweise in unseren Heimatkundlichen Blättern („Chronik vor 100 Jahren“) veröffentlichen.

Bereits in unserem Jahrbuch 2021 wird ein umfangreicher Bericht über die Bedeutung des Schulgebäudes erscheinen.

Hermann Schümmer



Planung 1922

Entwurf 1922